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ApoTerminal

SB-Kasse & E-Rezept

Für die Offizin
Fürs Center
Als Außenfiliale
ApoTerminal Kontakt
ab 199,00 € monatlich
ab 6.995,00 € Setup Hardware

Freiwahl blitzschnell bezahlen, E-Rezepte am Terminal einlösen – optional mit Rahmenvertragsprüfung (RVP) 
und vollem OTC-Sortiment.

Egal wo Ihre Kunden sind – Ihr Terminal ist da

Relive – Alles Wichtige aus unserem Webinar

Schauen Sie sich das Webinar zum ApoTerminal erneut an. Hier finden Sie außerdem wichtige Infos und Downloads.

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Vom Regal zur Zahlung in unter einer Minute

1

Scannen / eGK einlesen

Freiwahl scannen oder E-Rezept per Gesundheitskarte einlösen.

2

(Optional) RVP

Automatische Rahmenvertragsprüfung zeigt nur zulässige RX-Artikel..

3

Bezahlen & Übergabe

EC/Kreditkarte am Terminal; Auftrag läuft automatisch ins Mauve ApoSystem.

Direkt einsatzbereit
Preise & Bestände kommen automatisch.
Das Terminal für die Apotheke mit den Funktionen, die sie braucht
TI-ready Kartenzahlung Mehrsprachige UI TSE-Bon Apotheken-Branding Mauve-Integration
Apotheken-Branding (Farben & Logo im Shop/UX) Self-Checkout Freiwahl (Kartenzahlung, Mehrsprachig, optional TSE-Bon) E-Rezept per eGK am Terminal RezeptCheck (RVP) – automatische RX-Prüfung & direkte Zahlung OTC/Bestellterminal – Vollsortiment, auch extern (Abholung/Bote/Versand) Nahtlose Übergabe an Mauve ApoSystem Monatspreise ab Setup, Hardware ab
Monatspreise/Setup sind ab-Werte (zzgl. MwSt.); Hardware/Standort können variieren. Add-ons jederzeit zubuchbar.

Nicht nur Hardware. Wir bringen Sie stressfrei live.

Standort- & Infrastruktur-Check

Platz, Strom, Netzwerk und Netzwerk vor Ort klären.

Lieferung bis Bordsteinkannte

Standardspedition; optional bis Verwendungsstelle.

Einfache Inbetriebnahme

Einrichtung Plug and Play einfach und sicher.

Einweisung & Online-Handbuch

Kompakte Teamschulung, Doku jederzeit abrufbar.

Die Technik

im Detail

Display

27″, Portrait, 1080×1920 (Full HD).

Bezahlen

EC-Gerät wird von Apotheke gestellt

Scannen

Cherry Gerät notwendig.

Druck

Thermodrucker für Kassenbons.

Gehäuse

Stahlblech, pulverbeschichtet; geringe Brandlast; leiser Betrieb.

Zugang

Rückseitiges Sicherheitsschloss.

Montage & Maße

  • Mit Bodenplatte: 38,50 cm × 46,00 cm × 165,10 cm (B × T × H)
  • Ohne Bodenplatte: 38,50 cm × 20,60 cm × 165,10 cm (B × T × H)
  • Gewicht: 60 kg
  • Montage: freistehend oder bodenverschraubt

IT/Integration

  • Netzwerk: Standard LAN, optional Wi-Fi/LTE (auf Wunsch externe Antenne)
  • Player: Industrie-PC (Windows®/Linux®, i3/i5/i7) oder integrierter Android Player
  • Optionen: RFID-/QR-/Barcode-Reader, Paymentkomponente, Thermodrucker, Webcam, Lautsprecher, Farbanpassung/Gehäuse-Branding
  • Service: Installation/Integration, Maintenance & Managed Services
Häufige Fragen

Das Mauve® ApoTerminal ist ein modulares Service-Terminal für Apotheken. Es dient als digitaler Servicepunkt, der Kunden die Möglichkeit gibt, Bestellungen selbstständig aufzugeben, E-Rezepte einzulösen und Freiwahlartikel per Self-Checkout zu bezahlen. Es entlastet das Personal und bietet Kunden ein modernes Einkaufserlebnis.

Apothekenterminals sind für Apotheken aus verschiedenen Gründen wichtig, da sie sowohl die Effizienz der Apothekenabläufe verbessern als auch den Kundenservice optimieren. Sie tragen zur Modernisierung und Zukunftsfähigkeit der Apotheke bei.

Wichtige Funktionen und Vorteile von Apothekenterminals:

  • Terminals ermöglichen es Kunden, Routinebestellungen selbstständig durchzuführen. Dazu gehören das Einlösen von E-Rezepten oder das Bestellen von freiverkäuflichen Medikamenten (OTC). Dies entlastet die Mitarbeiter, besonders zu Stoßzeiten, die sich dann auf komplexe Anfragen und persönliche Beratung konzentrieren können.
  • Apothekenterminals können an externen Standorten wie Supermärkten oder Einkaufszentren aufgestellt werden. Dies ermöglicht es Apotheken, neue Kunden zu erreichen und die Versorgung in ländlichen Gebieten, in denen es nur wenige oder keine Apotheken gibt, zu verbessern. Kunden können ihre Medikamentenbestellungen während des Einkaufs erledigen. Sie müssen keine langen Wege oder Wartezeiten in Kauf nehmen. Abholfachanlagen, die oft in Verbindung mit Terminals stehen, ermöglichen es Kunden, vorbestellte nicht rezeptpflichtige Medikamente rund um die Uhr abzuholen, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Einige Terminals können mit einer Video- oder Audio-Einheit ausgestattet werden, um eine telepharmazeutische Beratung durchzuführen. Die automatisierte Annahme von Bestellungen und Rezepten verkürzt die Laufwege und beschleunigt Prozesse. Durch den zusätzlichen Service und die verbesserte Zugänglichkeit können Apotheken Kunden an sich binden und neue gewinnen. Mehr Kunden und eine größere Reichweite führen potenziell zu steigenden Umsätzen.
  • Mit der Einführung des E-Rezepts spielen digitale Lösungen eine immer größere Rolle. Apothekenterminals sind eine Möglichkeit, die E-Rezepte einfach und sicher einzulösen. Sie stellen eine Brücke zwischen der digitalen Welt und dem stationären Apothekenbetrieb dar.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Apothekenterminals eine wichtige Technologie sind, um den Herausforderungen des modernen Apothekenmarktes zu begegnen. Sie bieten eine praktische Lösung, um die Effizienz zu steigern, den Kundenservice zu verbessern und die Rolle der Apotheke als zentraler Anlaufpunkt für die Arzneimittelversorgung zu stärken.

Das Terminal kann an zwei Hauptstandorten eingesetzt werden:

  • Innerhalb der Apotheke (Offizin): Als Self-Checkout-Kasse für Freiwahlartikel.
  • Außerhalb der Apotheke: Als verlängerte Theke, um Kunden die Bestellung von Medikamenten zu ermöglichen und die Reichweite der Apotheke zu vergrößern.

Das ApoTerminal muss nicht ausschließlich in Apothekenräumen stehen. Es kann auch an Orten aufgestellt werden, an denen viele Menschen frequentieren, um die Reichweite und den Service der Apotheke zu erweitern.

Supermärkte und Einkaufszentren
Die Aufstellung eines Terminals in Supermärkten oder Einkaufszentren hat einen großen Mehrwert. Während des täglichen oder wöchentlichen Einkaufs könnten Kunden ihre Medikamente bestellen, ohne einen zusätzlichen Weg zur Apotheke auf sich nehmen zu müssen. Die Apotheke könnte die Bestellung anschließend zur Abholung bereitstellen oder sogar liefern.

Medizinische Versorgungszentren und Arztpraxen
Ein Terminal in einem medizinischen Versorgungszentrum oder in der Nähe einer Arztpraxis macht besonders viel Sinn. Patienten könnten dort direkt nach dem Arztbesuch ihr E-Rezept am Terminal einscannen und das Medikament bestellen. Das spart ihnen Zeit und stellt sicher, dass sie ihre Arzneimittel schnell erhalten.

Bahnhöfe, Flughäfen und Raststätten
An diesen Orten können Apotheken Reisenden einen besonderen Service bieten. Menschen, die auf Reisen ein Medikament benötigen oder vergessen haben, könnten das Terminal nutzen, um eine Bestellung aufzugeben, die sie dann entweder am Terminal abholen oder sich an ihr Reiseziel schicken lassen können.

Büros und Firmengebäude
In großen Bürokomplexen könnte ein ApoTerminal eine bequeme Lösung für die Mitarbeiter sein. Sie könnten ihre Medikamente während der Arbeitszeit bestellen, ohne das Gelände verlassen zu müssen. Das Terminal könnte auch ein Anlaufpunkt für kleinere Gesundheitsartikel und Erste-Hilfe-Produkte sein.

Wohnheime und Seniorenresidenzen
Ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen haben oft Schwierigkeiten, längere Wege zur Apotheke zurückzulegen. Ein ApoTerminal in ihrem Wohnkomplex würde ihnen den Zugang zu Medikamenten deutlich erleichtern.

Durch diese strategische Platzierung kann eine Apotheke ihre Dienstleistungen einem viel breiteren Publikum anbieten, was nicht nur den Umsatz steigert, sondern auch die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht. Die Apotheke wird so zu einem Teil der täglichen Lebenswelt der Menschen und ist immer präsent, wenn sie gebraucht wird.

Die Funktionen des Terminals sind modular erweiterbar. Dazu gehören unter anderem:

  • Self-Checkout für Freiwahlartikel: Kunden können Kosmetik-, Pflege- und Drogerieartikel selbstständig scannen und bezahlen.
  • E-Rezept-Abwicklung: Der QR-Code des E-Rezepts kann direkt am Terminal gescannt werden, um das Medikament zu bestellen.
  • Kartenzahlung: Das Terminal ist mit einem modernen Zahlungssystem ausgestattet, das kontaktlose und sichere Kartenzahlungen ermöglicht.
  • Kassenbon-Druck: Ein Kassenbon mit TSE-konformen Daten wird automatisch gedruckt.
  • Mehrsprachigkeit: Die Benutzeroberfläche unterstützt mehrere Sprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Türkisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch), um die Bedienung für internationale Kunden zu erleichtern.

Das Mauve ApoTerminal ist modular aufgebaut, was Apotheken eine hohe Flexibilität bei der Konfiguration bietet, um die Lösung optimal an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Anstatt einer starren Lösung gibt es verschiedene vorkonfigurierte Varianten, die jeweils unterschiedliche Funktionen abdecken.
Das Terminal ist in fünf vorkonfigurierten Varianten verfügbar. Apotheker können die Version wählen, die am besten zu ihren Anforderungen passt:

Freiwahl SB-Kasse: Bietet die Basisfunktion, mit der Kunden Freiwahlartikel wie Kosmetik- und Drogerieprodukte selbst scannen und bezahlen können.

Freiwahl SB-Kasse Plus E-Rezept: Erweitert die Basisfunktion um die Möglichkeit, E- Rezepte direkt am Terminal einzulösen.

Freiwahl SB-Kasse Plus E-Rezept & RVP: Diese Variante ermöglicht zusätzlich die Bezahlung von verschreibungspflichtigen Medikamenten (RX) per EC- oder Kreditkarte, inklusive automatischer Rahmenvertragsprüfung.

OTC Plus E-Rezept: Bietet die Möglichkeit, das komplette Sortiment der Apotheke zu präsentieren und zu bestellen (OTC und Rx-Artikel), inklusive E-Rezept-Einlösung und Auswahl zwischen Abholung, Botendienst oder Versand.

OTC Plus E-Rezept & RVP: Die umfassendste Variante, die alle oben genannten Funktionen vereint.

Durch diese modulare und flexible Herangehensweise kann jede Apotheke die Lösung finden, die am besten zu ihrem Geschäftsmodell und Budget passt, ohne für Funktionen bezahlen zu müssen, die sie nicht benötigen.

Durch die Übernahme von Routinevorgängen wie dem Scannen und Bezahlen von Freiwahlartikeln fungiert das Terminal als zusätzliche Kasse. Dies verkürzt die Wartezeiten für Kunden und gibt dem Apothekenpersonal mehr Zeit für die individuelle Beratung und komplexe Anliegen.

Das ApoTerminal ist nahtlos in das Mauve System3 integriert. Da es direkt auf die Daten der Warenwirtschaft zugreift, sind keine zusätzlichen Konfigurationen für Preise oder Bestände nötig. Das System funktioniert sofort und zuverlässig, was den Arbeitsaufwand minimiert.

Ja, das Terminal ist „E-Rezept-ready“ und ermöglicht das einfache Einlösen von E-Rezepten mittels der Gesundheitskarte. Dies ist eine entscheidende Funktion für die digitale Zukunftsfähigkeit der Apotheke.

Die Kosten variieren je nach gewählter Variante und Funktionsumfang. Es gibt monatliche Mietmodelle, die beispielsweise bei 199,00 € starten, sowie einmalige Setup-Kosten. Genauere Informationen zu den verschiedenen Paketen sind auf der Mauve-Website zu finden.

Die Benutzeroberfläche ist mehrsprachig, was eine wichtige Anpassungsfähigkeit für Apotheken in multikulturellen Gebieten darstellt. Kunden können die Sprache selbst auswählen, was die Bedienung für internationale Kunden und Kunden, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, erleichtert.

Apotheker könnten sich Sorgen um den Datenschutz und die Sicherheit der Patientendaten machen. Sie wollen wissen, wie E-Rezepte und andere sensible Informationen verschlüsselt und übertragen werden, um die gesetzlichen Anforderungen (z.B. DSGVO) zu erfüllen.

Solange das Terminal nicht für die Ausgabe der Medikamente genutzt wird, ist keine Verletzung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) zu befürchten. Das Mauve ApoTerminal fungiert als eine stationäre, technische Erweiterung, die den Einlöseprozess beschleunigt und Mitarbeiter entlastet. Das Terminal ist kein Ersatz für die persönliche Beratung, sondern ein Tool zur Prozessoptimierung.
Der Schlüssel zur rechtlichen Zulässigkeit liegt in der klaren Trennung von technischem Einlösevorgang und der pharmazeutischen Abgabe. Der Prozess gliedert sich wie folgt:

1. Einlösen und Bezahlen am Terminal (Technischer Vorgang)
Der Kunde nutzt das Terminal, um sein E-Rezept digital einzureichen und gegebenenfalls direkt zu bezahlen.

  • Der Kunde steckt seine elektronische Gesundheitskarte (eGK) in das Terminal oder hält sie per NFC an den Leser.
  • Das E-Rezept wird an Ihr Warenwirtschaftssystem übermittelt.
  • Das Medikament wird als "vorbestellt" markiert.
  • Der Kunde kann an dieser Stelle optional bargeldlos bezahlen.


2. Persönliche Beratung und Abgabe am Schalter (Pharmazeutischer Vorgang)
Nach dem Einlösevorgang muss der Kunde das Medikament wie gewohnt am Schalter abholen.

  • Hier findet die gesetzlich vorgeschriebene persönliche Beratung gemäß § 17 Abs. 2a ApBetrO statt.
  • Das pharmazeutisches Personal klärt den Kunden über Anwendung, mögliche Wechselwirkungen und Nebenwirkungen auf.
  • Erst nach dieser persönlichen Beratung wird das Medikament physisch ausgehändigt.


3. Neben der Abholung in der Apotheke ist auch die die Lieferung per Botendienst möglich oder die Abgabe über den zugelassenen Versandhandel.

  • Botendienst: rechtlich unproblematisch, solange die Beratung vor der Auslieferung stattgefunden hat und dokumentiert ist.
  • Versandapotheke: ebenfalls zulässig, wenn die Apotheke eine amtliche Versandhandelserlaubnis hat und alle Versandvorschriften (Temperaturführung, Zustellsicherheit etc.) einhält.


Durch die konsequente Trennung von Einlösung und Abgabe erfüllt dieses Vorgehen alle Anforderungen der Apothekenbetriebsordnung. Ein solches Terminal ist also nicht nur rechtlich unbedenklich, sondern bietet Ihnen und Ihren Kunden erhebliche Vorteile.

Das Apothekenpersonal ist der wichtigste Multiplikator. Es sollte aktiv auf die Kunden zugehen, das Terminal vorstellen und ihnen die Vorteile erklären. Eine kurze Demonstration kann sehr effektiv sein. Platzieren Sie das Terminal an einem gut sichtbaren Ort in der Apotheke. Auffällige Schilder, Aufsteller oder Roll-ups, die die Vorteile hervorheben, ziehen die Blicke auf sich.

Nutzen Sie die Social-Media-Kanäle der Apotheke, um das Terminal zu bewerben. Eine gezielte Kampagne in den sozialen Medien kann für großes Interesse sorgen. Veröffentlichen Sie Fotos und kurze Videos, die zeigen, wie einfach die Bedienung ist. Erklären Sie in einem Posting, wie das Terminal funktioniert und welche Vorteile es für die Kunden bietet.

Integrieren Sie eine Seite auf der Apotheken-Website, die das Terminal vorstellt. Ein Blog- Beitrag, der die Geschichte hinter der Anschaffung und die Vorteile beschreibt, schafft eine persönliche Verbindung zu den Kunden. Informieren Sie Ihre Kunden per Newsletter über das neue System und die damit verbundenen Serviceverbesserungen. Ein attraktiver Gutschein kann die Nutzer dazu anregen, das Terminal auszuprobieren.

Kooperieren Sie mit der Lokalpresse. Ein Artikel, der die Apotheke als innovativen Vorreiter präsentiert, kann ein großes Publikum erreichen. Die Anwesenheit des Bürgermeisters bei einer Veranstaltung sorgt oft für eine kostenlose Berichterstattung in der Lokalpresse.

Veranstalten Sie eine kleine Einweihungsfeier in der Apotheke. Mit Gutscheinen, die nur am Terminal eingelöst werden können, schaffen Sie einen direkten Anreiz zur Nutzung. Verteilen Sie die Gutscheine gezielt an Kunden oder setzen Sie Promoter ein, um diese bei lokalen Festen zu verteilen. Bitten Sie befreundete Arztpraxen in der Nähe, Flyer über das neue System auszulegen. Das kann eine Win-Win-Situation für beide Seiten sein.

Vor allem ältere Menschen können durch eine schrittweise und zugängliche Einführung an die Nutzung eines Terminals herangeführt werden. Der Fokus sollte darauf liegen, Vertrauen aufzubauen und die Vorteile der Technik verständlich zu machen.

Bieten Sie kurze, persönliche Einweisungen durch das Apothekenpersonal an. Ein Mitarbeiter kann den Prozess Schritt für Schritt am Terminal demonstrieren und den Kunden ermutigen, es selbst auszuprobieren. Entwickeln Sie leicht verständliche Anleitungen in großer Schrift. Diese können entweder am Terminal selbst angebracht oder als Handzettel bereitgestellt werden. Ein visueller Leitfaden mit klaren Bildern und einfachen Schritten ist oft effektiver als reiner Text.

Platzieren Sie das Terminal nicht in einer unübersichtlichen Ecke, sondern an einem gut sichtbaren, vertrauten Ort in der Apotheke. Das macht es leichter, es in Anspruch zu nehmen. Geben Sie den Kunden die Zeit, die sie benötigen, um sich mit dem System vertraut zu machen. Vermeiden Sie Hektik und den Eindruck, dass sie unter Druck stehen.

Machen Sie die Vorteile für den Kunden greifbar. Betonen Sie, dass das Terminal Wartezeiten verkürzt und eine schnelle, unkomplizierte Abholung von Medikamenten ermöglicht. Erklären Sie, dass die Nutzung des Terminals, insbesondere bei der Abwicklung von E-Rezepten, sicher und datengeschützt ist.

Starten Sie eine Aktion, bei der Kunden, die das Terminal nutzen, einen kleinen Vorteil erhalten, zum Beispiel einen Rabatt auf einen Freiwahlartikel. Sie können auch bestimmte Zeiten festlegen, in denen das Personal zu Beginn der Einführung des ApoTerminals verstärkt zur Verfügung steht, um bei der Nutzung des Terminals zu helfen. Das senkt die Hemmschwelle und bietet eine sichere Umgebung zum Ausprobieren.

Wenn ein Kunde ein Medikament über das Terminal bestellt, das nicht vorrätig ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie das System und die Apotheke darauf reagieren können, um den Kunden dennoch bestmöglich zu versorgen.

Da das Terminal direkt mit der Warenwirtschaft der Apotheke verbunden, prüft das System in Echtzeit, ob der Artikel verfügbar ist, sobald der Kunde das Medikament auswählt oder das E-Rezept einscannt. Wenn das Medikament nicht vorrätig ist, wird dem Kunden sofort eine entsprechende Meldung auf dem Bildschirm angezeigt.

An diesem Punkt bietet das Terminal dem Kunden verschiedene Handlungsoptionen an. Der Kunde kann auswählen, wie er fortfahren möchte. Standardmäßig löst das System automatisch eine Bestellung beim Großhändler aus. Entweder erhält der Kunde eine Benachrichtigung (z. B. per SMS oder E-Mail), sobald das Medikament in der Apotheke zur Abholung bereitliegt. Oder er kann alternativ einen Botendienst in Anspruch nehmen, der das Medikament direkt nach Hause liefert, sobald es eingetroffen ist. Dies ist besonders praktisch für Kunden, die nicht noch einmal zur Apotheke zurückkommen möchten. Wenn die Apotheke einen Versand anbietet, kann der Kunde auch den Versand an seine Wunschadresse wählen.

Erste Erfahrungen von Apotheken, die das Mauve ApoTerminal einsetzen – wie z.B. die saniPEP Apotheke in München -, zeigen, dass nach anfänglichem Zögern, das Terminal von den Kunden gut angenommen wird. Vor allem jüngere und innovationsfreudige Kunden nutzen ein aufgestelltes Terminal gerne. Auch längere Warteschlagen führten bei den ersten Installationen dazu, dass die Kunden das Terminal nutzen. Zudem zeigt sich, das das Aufstellen eines Terminals erhebliche Auswirkungen auf die Personalplanung hat, da die Nutzung des Terminals das Personal an der Theke entlastet.

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